Gesucht: Taktgeber und Teamplayer wie Thomas

In Kürze
- Implenia Deutschland sucht Zweiwegebagger-Fahrer – und solche, die es werden wollen
- Thomas Vogt hat bei Implenia seine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer absolviert und seinen Traumjob gefunden
- Was den 33-Jährigen fasziniert: «Die grosse Verantwortung, die Teamarbeit und die familiäre Atmosphäre.»
Thomas Vogt ist ein gesuchter Mann. Nicht, weil er sich rar macht – sondern weil es in Deutschland zu wenige gibt, die das können, was er kann: Zweiwegebagger fahren. Einer von denen, die hauptsächlich nachts oder an den Wochenenden auf den Gleisen unterwegs sind. Einer, der mit einer Maschine arbeitet, die so flexibel wie komplex ist: Sie fährt auf der Strasse und auf der Schiene. Und einer, der genau weiss, warum er diesen Job liebt.
Vom Kindertraum zum Traumjob
«Ich wollte schon als Kind Baggerfahrer werden», sagt Thomas. Was für viele Jungs ein Kindertraum bleibt, ist bei ihm Realität geworden – mittlerweile auf einem «Next-Level». Sein Weg begann mit der Ausbildung zum Strassenbauer und führte ihn in den innerstädtischen Gleisbau, wo er als Werkpolier tätig war. Hier lernte er das Baggerfahren.
Lernen für den nächsten Schritt
Seit Herbst 2025 arbeitet Thomas Vogt bei Implenia im gleisgebundenen Ingenieur- und Spezialtiefbau. Der entscheidende Schritt kam, als sein Betriebsleiter ihn für die Ausbildung zum Zweiwegebagger-Fahrer direkt ansprach – auch, weil qualifizierte Fachkräfte in diesem Bereich rar sind. Die Idee traf bei ihm sofort auf Interesse: Schon früher hatte er die imposanten Maschinen im Einsatz beobachtet und sich gedacht, dass er das selbst einmal machen möchte.
Von Implenia finanzierte Ausbildung
Er nutzte die Chance und absolvierte die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer, die Implenia finanzierte. Für ihn bedeutete dies: Drei Monate intensives Lernen, Prüfungen, Simulatortraining – inklusive Bahnregeln, Signale und Sicherheitsvorschriften. «Das ist schon komplex. Du musst viel lernen und verstehen», sagt er. «Aber es lohnt sich. Der Job als Zweiwegebaggerfahrer bei Implenia ist spannend, du trägst viel Verantwortung und wirst gut bezahlt.»
Arbeiten, wenn andere schlafen
Sein Team baut hauptsächlich Lärmschutzwände und erstellt Rammrohrgründungen entlang von Bahnstrecken der Deutschen Bahn. Gearbeitet wird meist dann, wenn andere schlafen: nachts. Eine «normale» Schicht dauert von 21:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr in der Früh. In diesen Sperrzeiten wird ein Gleisabschnitt für den Zugverkehr gesperrt, damit die Teams sicher arbeiten können. Die Zeitfenster sind knapp, die Abläufe müssen sitzen.
Echte Teammomente
Und genau hier ist die Rolle von Thomas entscheidend. «Als Zweiwegebagger-Fahrer gibst du zusammen mit deinem Einweiser den Takt vor», sagt er. Doch entscheidend ist das ganze Team. «Ohne die Leute vor meiner Schaufel bin ich gar nichts.» Einweiser, Kolleginnen und Kollegen, Bauleitung – jeder hat seine Rolle. Oft reichen Blicke, Gesten, kurze Kommandos. «Wir verstehen uns blind. Diese Teamarbeit in einer guten Kolonne macht einfach unglaublich Spass. Ich habe jeden Abend Lust zu arbeiten.»

Tonnenweise Verantwortung
Auch weil der Job viel Verantwortung mit sich bringt. Auf dem gesperrten Gleis ist begrenzt Platz zum Navigieren. «Wenn ich nicht aufpasse, kann ich grossen Sachschaden anrichten – über uns sind die Oberleitungen, die ich im Auge haben muss, unter uns Kabel, Leitungen und Geräte», sagt er. «Aber vor allem trage ich Verantwortung für meine Leute. Mein Einweiser und meine Kollegen arbeiten rund um meinen riesigen Bagger herum. Ich passe gut auf sie auf. Sie sind wie meine Schäfchen, auf die ich in den Schichten achten muss.»
In dieser Familie hilft man sich
Die Arbeit in der Nacht und die hohe Konzentration schweissen das Team eng zusammen. «Wir sind wie eine Familie», sagt der 33-Jährige. Alle helfen mit, niemand ist sich zu schade für Aufgaben, die einfach erledigt werden müssen – auch einmal einen Besen in die Hand zu nehmen, um einen Platz zu kehren, gehört für alle selbstverständlich dazu. Trotz klarer Rollen auf dem Papier zählt auf der Baustelle vor allem eines: zusammen anpacken. «Wir können die Arbeit nur gemeinsam schaffen.»
Starke Kultur
Thomas fühlte sich bei Implenia von Anfang an gut aufgehoben. Besonders beeindruckt hat ihn, wie ihn Niederlassungsleiter Peter Bürkle empfangen hat. «Er ist wie ein Papa für uns alle. Wir haben seine Handynummer und können ihn, wenn es wichtig ist, auch mitten in der Nacht anrufen.» Dieses Engagement für die Arbeit und füreinander zieht sich als ein Stück Arbeitskultur durch alle Ebenen.
Jeden Tag eine neue Herausforderung
Und was ist für ihn die grösste Herausforderung in seinem Job? «Dass man nie vorhersagen kann, was auf einen zukommt – kein Tag ist wie der andere. Oft weiss man im Vorfeld nicht, was einen im Boden oder auf der Baustelle erwartet», beschreibt er. Sein Rezept: diese Situationen anzunehmen – im Vertrauen darauf, dass man sie gemeinsam meistern und lösen wird. Von seiner Arbeit erholt sich Thomas am besten bei seiner Familie und seinem Hobby, das ebenfalls mit PS zu tun hat: Er schraubt an seinem Audi A6.
Die erste Nachtschicht – der Wahnsinn
Eine besondere Erfahrung ist und bleibt für Thomas seine erste Nachtschicht nach der Ausbildung: Während 12 Nächten stellte er als frisch gebackener Zweiwegebagger-Fahrer mit seinem Team 300 Meter Kabelkanal fertig. «Das war der Wahnsinn – an die Eingleisstelle fahren, aufgleisen und loslegen», sagt er. «Damit ging ein Traum in Erfüllung. Es war einfach ein richtig gutes Gefühl.» Und dieses Gefühl ist geblieben. «Jedes Mal, wenn ich mit dem Zweiwegebagger auf das Gleis darf, denke ich mir: Das ist einfach traumhaft.»
Möchtest auch du wie Thomas Vogt als Zweiwegebagger-Fahrer durchstarten?
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Thomas Tipps für Einsteiger
Für alle, die in den Beruf des Zweiwegebagger-Fahrers einsteigen wollen, hat Thomas einen einfachen Rat: «Fragen stellen – und zwar immer. Egal ob in der Ausbildung oder auf der Baustelle: Wer nicht fragt, lernt nichts, und wer nicht ausspricht, was er braucht, bekommt auch keine Unterstützung.» Auch jetzt noch holt er sich Rat, wenn Neues auf ihn zukommt, wie aktuell gerade die Arbeit mit einer 7 Meter Bohrschnecke. «Wir sind drei Zweiwegebaggerfahrer und können uns gegenseitig mit Tipps und Erfahrungen unterstützen und voneinander lernen.»
Zweiwegebagger von Thomas: Imposante Details
Der Zweiwegebagger ist wie der Rolls-Royce unter den Baggern. Die spezialisierte Baumaschine kann auf der Strasse (mittels Gummireifen) und auf Bahngleisen (mittels absenkbarer Schienenräder) fahren. Einige Details zum Modell, das Thomas aktuell bedient:
Modell: Liebherr Mobilbagger A 922 Rail Litronic
Gewicht: 20-23 Tonnen
Achsen: 3 (inkl. Liftachse für Strassenfahrt)
Motor: 110 kW / 150 PS
Kabine: ergonomisch gestalteter Fahrerarbeitsplatz mit Klimaautomatik
Länge: bis ca. 6 m
Höhe Kabine: ca. 3 m
Max. Reichhöhe mit Grabenraumlöffel: fast 10 m
Anbauwerkzeuge: Schwenkrotator, Zweischalengreifer, Grabenraumlöffel, Tieflöffel, Lasthaken, Lasthebestiel, Hydromagnet, Palettengabel, Sortiergreifer
