«Jeder übernimmt automatisch mehr Verantwortung»
Vor der eindrücklichen Kulisse der Walliser Berge machten sich 16 junge Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Lehrberufen an die Arbeit: Maurer, Strassenbauer, Baumaschinenmechaniker, Zimmerleute und KV-Lernende setzten gemeinsam mit Vorarbeitern und Lagerleitenden die Umgebung einer alten Mühle instand.
Vielfältige Arbeiten
Unter fachkundiger Leitung verlegten die Lernenden rund um den Vorplatz Randsteine, brachten sie auf das richtige Niveau und gestalteten den Bereich neu. Gleich daneben entstand eine Holzstiege; als Fundament pflasterten sie zunächst eine grosse Steinplatte ein.
Etwas oberhalb des Gebäudes bauten sie mit Kleinbagger, Spitzmaschinen und viel Handarbeit die alte Wasserschalte zurück und erstellten sie neu. Das Baumaterial finanzierte die Stiftung «Saas ischi Heimat» als Bauherrin, die Löhne übernahm Implenia.
Wertvolle Erfahrungen für alle
«Alle Lernenden starteten im August in ihr letztes Lehrjahr», erklärt Anita Läderach, verantwortlich für das Lernendenwesen. «Die Sozialprojektwoche bringt Lernende aus verschiedenen Regionen und Berufen noch einmal zusammen und lässt sie eine Woche lang an einem konkreten Projekt mitarbeiten. Hier zählt der Beitrag jeder einzelnen Person. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und als Gruppe zusammenzuarbeiten – eine wertvolle Erfahrung.»
Auch Adrian Geissmann, Lernendenbetreuer für Maurer, sieht in der Sozialprojektwoche mehr als eine willkommene Abwechslung: «Für uns ist es jedes Mal ein besonderer Einsatz. Wir sammeln neue Erfahrungen und erleben eine andere Seite des Berufsalltags.»
Was finden die Lernenden?



