Built to Build – Der CEO im Dialog

Erfolgreich unterwegs zum neuen Bauen

Wie schnell sich die Welt verändert, ist überall zu spüren. Um inmitten des Wandels die zukünftigen Lebensräume der Menschen mehr denn je erfolgreich zu gestalten, hat sich auch Implenia in einen aktiven Transformationsprozess begeben. «Built to Build» beschreibt nicht nur das Ergebnis der jüngsten Neuausrichtung, sondern einen klaren Anspruch für jedes einzelne Projekt.
Implenia entwickelt, plant und baut Gebäude und Infrastrukturen für das moderne Leben der Zukunft.

Zwei Perspektiven von André Wyss, CEO Implenia, und Daniel Hall, Professor für Innovatives und Industrielles Bauen an der ETH Zürich, zu den Herausforderungen und Chancen des neuen Bauens.

Was mich begeistert, ist wie stark Implenia prägen kann, wie die Menschen zukünftig wohnen, arbeiten und unterwegs sind.

André Wyss
CEO

Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Arbeit von Daniel Hall konzentriert sich auf die Gestaltung des Umbruchs in der Baubranche – hin zu einer neuen Art des Bauens: «Reorganizing Today For Innovation Tomorrow.» Die Bauindustrie muss neu gedacht werden – digitaler, integrativer, agiler. Eine grosse Herausforderung, die viel Potenzial in sich trägt. Zum Beispiel das modulare, industrialisierte Bauen. «Wir haben heute vordefinierte Standard-Bauteile und die Möglichkeit, sie flexibel neu zu konfigurieren und zusammenzusetzen.» Eine effiziente und flexible Bauweise, die auch bei Implenia eingesetzt wird – insbesondere in der Division Specialties. «Im Holzbau sind wir schon sehr erfolgreich mit vorfabrizierten Elementen und stärker modularisiertem Bauen», ergänzt CEO André Wyss.

Den Wandel der Baubranche, getrieben durch Digitalisierung und die neuen Methoden im Bau, leben wir im Alltag.

André Wyss
CEO

Das Projektmanagement, die Prozessstrukturen und die Organisationsmodelle verändern sich durch die Digitalisierung – insbesondere bei komplexen Grossprojekten. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist das Zusammenführen unterschiedlicher Interessen und Prozesse in einem Tool. «Building Information Modeling (BIM) ist eine Möglichkeit, alle Stakeholder zu integrieren, die normalerweise zersplittert sind und innerhalb des Projekts nicht miteinander sprechen. BIM bringt sie zusammen und hilft dabei, die Arbeit effizienter zu koordinieren», so Daniel Hall. Implenia plant, modelliert und visualisiert mit BIM heute schon digital neue Projekte in den Divisionen Buildings und Civil Engineering. Zusammen mit der bei den Projekten immer häufiger eingesetzten Methode «Lean Construction» spart Implenia für sich und alle Beteiligten Bauzeit und Kosten.

Megatrends verändern das Bauen

Urbanisierung

Bis 2050 werden 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Der Platzmangel bedarf innovativer Wohnkonzepte, die im Einklang mit neuen Formen der Vernetzung und Mobilität stehen.

Mobilität

Wir stehen am Anfang eines multimobilen Zeitalters. Die Ansprüche der Menschen an die Mobilität werden individueller, vielschichtiger und komplexer. Infrastrukturen müssen so geplant und realisiert werden, dass sich die neue Mobilität richtig entfalten kann.

Konnektivität

Die Gesellschaft ist vernetzt und rund um die Uhr nur einen Klick von Dienstleistungen und Informationen entfernt. Räumliche Grenzen lösen sich auf, Sharing-Konzepte stehen im Vordergrund. Urbanität wird zu einer umfassenden Lebens- und Denkweise, die gestaltet werden muss.

Individualisierung

Der Trend nach reiner Selbstbestimmung verändert Wertvorstellungen, Konsumverhalten und Alltagskultur einer Gesellschaft. Die Wahlfreiheit bestimmt die Anforderungen an Wohn- und Arbeitsstätten sowie an die Mobilität.

«Durch die Digitalisierung ergibt sich die Chance, mit neuen Methoden wie Building Information Modeling oder Lean Construction den gesamten Arbeitsprozess effizienter zu gestalten.»

Daniel Hall

Mehr Transparenz, bessere Kommunikation, einfachere Zusammenarbeit und mehr Planungssicherheit, vor allem in komplexen Projekten: digitale Tools zählen zu den wichtigsten Wachstumstreibern der Branche. Sie sind nicht nur ein Werkzeug für mehr Effizienz und Produktivität, sondern wichtigstes Mittel, um den Kundennutzen zu maximieren und den veränderten Erwartungen der Gesellschaft an das Bauen gerecht zu werden. CEO André Wyss: «Wir beeinflussen, wie die Menschen in Zukunft wohnen, arbeiten und unterwegs sein werden. Deswegen sehe ich uns mit unserer Arbeit in einer ganz entscheidenden Rolle mit viel Verantwortung, insbesondere auch in Bezug auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit.»

Die Bauunternehmen werden agiler und innovativer. Das wird neue Talente anziehen.

Daniel Hall

Digitale Tools und neue Methoden im Bau bedeuten aber auch, dass sich die Anforderungen an die Fähigkeiten der Mitarbeitenden verändern. Implenia benötigt genau diejenigen jungen Talente, die von Daniel Hall an der ETH ausgebildet werden. Als Bauunternehmen muss Implenia sich selbst kontinuierlich transformieren, um in der sich rasch verändernden Umwelt langfristig erfolgreich agieren zu können. «Wir müssen die Bedürfnisse unserer Kunden ganz genau verstehen, um innovative Lösungen für ihre komplexen Herausforderungen im Bereich Immobilien und Infrastruktur erarbeiten zu können», so CEO André Wyss. «Nur auf diese Art schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden, was uns selbst wiederum Wachstum ermöglicht.» Mit der neuen Strategie hat sich Implenia im Jahr 2019 für die Zukunft aufgestellt:

Wir müssen die Bedürfnisse unserer Kunden ganz genau verstehen und innovative Lösungen für ihre Herausforderungen entwickeln. So generieren wir Mehrwert, der uns wachsen lässt.

André Wyss
CEO

Die vier strategischen Prioritäten Portfolio, profitables Wachstum, Innovation sowie Talent & Organisation werden rasch und konsequent umgesetzt. Und mit den Resultaten für das Geschäftsjahr 2019 hat Implenia das geliefert, was zuvor versprochen wurde. Dass Implenia den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigt sich auch in den Projekterfolgen, zum Beispiel in der Arealentwicklung «Lokstadt» in Winterthur, der systematisch digitalen Planung von komplexen Infrastrukturprojekten in Schweden und dem dritthöchsten Holzhochhaus der Welt, das Implenia in der Stadt Zug planen und bauen darf. Dazu André Wyss: «Nach einer Zeit des Umbruchs haben wir nun das Fundament für profitables Wachstum gelegt und sind dabei, zu einem multinational führenden Baudienstleister zu werden. We are Built to Build.»

Wir sind auf dem Weg, ein multinational führender Baudienstleister zu werden. Built to build – das leben wir. Mit jedem Projekt.

André Wyss
CEO