Hochschule Reutlingen - Geb. 22

Zusammenfassung

Implenia Fassadentechnik errichtet am Ersatzneubau für die Fakultät Life Sciences die umlaufenden Wartungsgänge und Balkone mit BIPV-Modulen als Brüstungsverkleidung und ist auch mit deren Wartung beauftragt.

Das Projekt

Auf dem Campus der Hochschule Reutlingen entsteht im Rahmen des neu aufgestellten Masterplans der Ersatzneubau für die Fakultät Life Sciences (FAC). Das Gebäude wird als Gebäude 22 innerhalb der Nomenklatur der Gebäude am Campus benannt.

Der Neubau nach Plänen von Wulf Architekten, Stuttgart beinhaltet insbesondere Labore mit Dokuzonen, Hörsaal-, Seminar- und Büroräume für die Fakultät für Angewandte Chemie der Hochschule Reutlingen. Der nahezu quadratische viergeschossige Baukörper unterteilt die zwei Haupt-Funktionsbereiche Theorie und Praxis durch einen gebäudehohen Kommunikationsraum mit Erschließungstreppen und Stegen. 

Das Gebäude verfügt darüber hinaus über zwei Untergeschosse, wobei das erste Untergeschoss über die Gebäudekontur nördlich herausragt und über eine Tiefhofsituation weitere Nebenräume anbindet.

Leistungen im Detail

  • 3100 m²  Vorgehängte hinterlüftete Fassade, Wärmedämmung ca. 60mm und ca. 200mm, mit Aluminiumblechverkleidung auf Agraffen UK
  • 3100 m² Stahlkonstruktion als umlaufender Balkon, 4-geschossig, mit LxB ca. 25.400 x 20.800 mm, mit Stahlschwertern für Brüstungsverkleidung aus Alu-Blech und als Tragkonstruktion für BIPV aus Photovoltaik Glas-Glas-Modulen"                                                                  
  • 3100 m² PV-Anlage als fassadenintegrierte Photovoltaikanlage (BIPV) mit Anlagenleistung von ca. 248 kWp, inkl. Wechselrichter, Verkabelung und Leitungsführung                                                                                                       
  • Instandhaltungsleistungen für BIPV Module

Herausforderungen

Erstellung eines Verwertungs- und Entsorgungskonzeptes. Bei Abgabe des Angebotes wird der AN ein Verwertungs- und Entsorgungskonzept vorstellen. Die gesetzlichen Mindestvorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetztes (KrWG) sind zu erfüllen. Primärziel ist es, Abfälle zu vermeiden. Die Trennung der Abfälle soll so erfolgen, dass in der Regel eine hochwertige stoffliche Verwertung erfolgen kann. Durch den BNB-Koordinator und die Fachbauleitung wird die Einhaltung der Materialtrennung und die korrekte Nutzung von Sammelstellen kontrolliert.

Nachhaltigkeit

Für den Neubau ist mindestens eine Zertifizierung nach BNB Silber vorgesehen, BNB Gold ist angestrebt.

Weitere Informationen

Visualisierung © Renderbar, Stuttgart

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