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Real Estate Products

«The Future of Construction»: Computational Design als Grundlage für neue Immobilienangebote

Mit dem Wandel von singulären Projekten hin zu skalierbaren, zukunftsorientierten und zirkulären Immobilienprodukten will Implenia neue Massstäbe setzen. Die Basis dafür bildet unter anderem Computational Design. Darum pflegt Implenia einen intensiven Dialog mit der ETH Zürich und unterstützte das Symposium «The Future of Construction».

Das Team Real Estate Products hat während der letzten Monate intensiv an einem Prototypen für den digitalen Gebäudekonfigurator gearbeitet, der es ermöglicht, das Design eines Immobilienprodukts für ein bestimmtes Grundstück unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Kriterien wie Lichtverhältnisse, Lärmemissionen, Aussicht und Topografie zu optimieren. Daraus lässt sich bereits in einer sehr frühen Planungsphase ein fortgeschrittenes BIM-Modell generieren. Ein besonderer Fokus bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Konfigurators liegt  darauf, Immobilienprodukte kreislauffähig und für eine maximale Wertschöpfung entlang ihres gesamten Lebenszyklus zu planen. Zu diesem Zweck steht Implenia in einem engem Austausch mit der ETH Zürich und dem Lehrstuhl von Professorin Catherine De Wolf, der sich mit dem Forschungsschwerpunkt Kreislaufwirtschaft für die Bauwelt auseinandersetzt. 

Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützte Implenia als Sponsor den Workshop «Computational Design for Sustainable Construction» anlässlich des Symposiums über Baurobotik und computergestütztes Design für nachhaltiges Bauen, welches vom 21. bis 23. Juni Akademiker aus europäischen und internationalen Institutionen wie dem MIT, der ETH, der Uni Bonn und der TU Eindhoven sowie innovative Unternehmer aus der Bauindustrie an der ETH Zürich zusammenbrachte. «Wir verstehen die Forschung als wesentlichen Impulsgeber für unseren Innovationsprozess sowie für die Produktentwicklung», begründet Severin Boser, Head Real Estate Products, das Engagement.  

Die Fallstudie von Implenia beschäftigte sich mit der Herausforderung, Produktkomponenten, die ursprünglich für ein Hotelprodukt entwickelt worden sind, auf ein Wohnprodukt zu übertragen. An dem Workshop nahmen mehr als 30 Personen aus der akademischen Welt und der Industrie teil und erarbeiteten Lösungen, um Umnutzungen und Umbauten im Verlaufe des Gebäudelebenszyklus sicherzustellen und ein  Immobilienprodukt mittels Adaptierbarkeit zukunftssicher zu machen.  Professorin Catherine de Wolf zeigte sich begeistert ob der engagierten Zusammenarbeit: « Es ist eine Freude zu sehen, wie Industrie und Wissenschaft gemeinsam an der Zukunft der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen arbeiten. Computergestütztes Design ist ein wichtiges Werkzeug, um kreislauffähige Bau- und Immobilienprodukte zu entwerfen.» 

Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops schätzten die Gruppenarbeit als inspirierend ein – und lieferten den Produktdesignern von Implenia nicht zuletzt wichtige Hinweise, welche Daten notwendig sind, um die Zirkularität und Mehrfachnutzung der einzelnen architektonischen Komponenten sicherzustellen. Dazu gehören etwa die erwartete Lebensdauer, Tragfähigkeit, Erstellungskosten, sowie der Anteil grauer Energie. Diese Erkenntnisse werden in die Entwicklung eines «Circular Economy» Moduls für den Produktkonfigurator einfliessen. 

Implenia Real Estate Products

Symposium The Future of Construction

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