Äußerst spannend!

Verankerung


Verpreßanker

Die beim Implenia Spezialtiefbau verwendeten Verpreßanker haben Zugglieder aus 2 bis 9 Spanndrahtlitzen aus ST 1570/1770, die in verrohrte oder unverrohrte Bohrlöcher eingebaut werden. Die Einzellitzen werden im Ankerkopf verkeilt und so mit dem zu verankernden Bauteil kraftschlüssig verbunden. Seine Belastung gibt der Anker über Haftspannungen an den Verpreßkörper ab. Dieser überträgt sie durch Mantelreibung in den Boden. Die Länge der Verpreßkörper - die Krafteinleitungslänge - richtet sich nach der Bodenart, dem Durchmesser des Verpreßkörpers und der Größe der Zugkraft. Zwischen Ankerkopf und Verpreßkörper liegt die freie Ankerlänge. Sie reicht vom Ankerkopf bis zum Beginn der Verankerungslänge. Die Länge des Verpreßankers ergibt sich aus der statischen Berechnung (Nachweis der tiefen Gleitfuge, Gewicht des Erdkörpers). Entsprechend der Nutzungsdauer wird zwischen Kurzzeit- und Dauerankern unterschieden. Kurzzeitanker haben nach DIN EN 1537 eine Gebrauchstauglichkeit von 2 Jahren und werden mit einem einfachen Korrosionsschutz hergestellt. Dieser besteht in der Verankerungsstrecke aus Zementmörtel und in der freien Ankerstrecke aus einem Kunststoffrohr. Daueranker haben ihre Last auf Dauer aufzunehmen. Aus diesem Grund kommt dem Korrosionsschutz besondere Bedeutung zu. Das doppelte Korrosionsschutzsystem besteht in der Verankerungsstrecke aus einem gewellten Hüllrohr, das mit Zementmörtel verpreßt ist. In der freien Ankerstrecke ist das glatte Rohr mit Fett verfüllt.

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