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Medienmitteilung

Implenia sichert sich in Österreich weiteren Grossauftrag

Arbeitsgemeinschaft unter technischer Federführung Implenia erhält Zuschlag für Tunnelkette Granitztal | Auftragsvolumen von rund CHF 168 Mio. (Anteil Implenia 50%) | Beleg für Schlagkraft der internationalen Tunnelbaueinheit | Erfolg für Gruppe beim Aus-bau des Infrastrukturgeschäfts in Europa

Dietlikon, 17. Dezember 2014 – Die 130 Kilometer lange Koralmbahn ist das derzeit grösste Projekt zum Ausbau des österreichischen Eisenbahnnetzes. Diese soll ab 2023 erstmals eine direkte Verbindung der Zentren Graz und Klagenfurt ermöglichen. Sie ist Teil der "Adriatic-Baltic“-Achse, die sich als internationaler Korridor von Bologna bis nach Danzig erstreckt. Eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Implenia und Hochtief Infrastructure ist von der für die Losvergabe zuständigen ÖBB-Infrastruktur AG mit der Realisierung des insgesamt 7,8 Kilometer langen Abschnitts zwischen St. Andrä und Aich beauftragt worden. Die technische Federführung zum Bau der durchgehend zweigleisigen Neubaustrecke liegt bei Implenia.

Das Auftragsvolumen beträgt rund CHF 168 Mio. (rund EUR 140 Mio., Anteil Implenia 50%). Der Abschnitt wird zum grössten Teil in Tunnelbauweise geführt. Kernstück ist die Tunnelkette Granitztal über eine Länge von 6,3 Kilometern. Diese umfasst in geschlossener Bauweise den Vortrieb des Tunnels Deutsch-Grutschen (ca. 2,5 Kilometer) und des Tunnels Langer Berg (ca. 2,9 Kilometer). Der zwischen den Röhren liegende Abschnitt (ca. 0,6 Kilometer) wird in offener Bauweise realisiert. Dabei muss auch der Granitzbach überbrückt werden. Die weiteren Baumassnahmen umfassen Wasser-, Landschafts-, Strassen-, Leitungs- und Materialeinbauarbeiten. Baubeginn ist im ersten Quartal 2015. Der Abschluss der Arbeiten ist für April 2020 vorgesehen.

Bereits Anfang 2014 hatte sich ein Konsortium bestehend aus Implenia und der österreichischen Swietelsky den Auftrag über rund EUR 623 Mio. (rund CHF 770 Mio., Anteil Implenia 50%) für ein Baulos des 27,3 Kilometer langen „Semmering-Basistunnels neu“ (SBTn) gesichert. Der Zuschlag zur Realisierung der Tunnelkette Granitztal unterstreicht die Schlagkraft der internationalen Tunnelbaueinheit von Implenia. Der Auftrag ist ein wichtiger Erfolg beim Ausbau des Infrastrukturgeschäfts der Gruppe in Europa.

Medienkontakt Implenia:

Philipp Bircher, Head of Communications Group

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E-Mail: philipp.bircher*Den Text zwischen den * loeschen, dies ist ein Spamschutz*@implenia.com

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E-Mail: christoph.posch*Den Text zwischen den * loeschen, dies ist ein Spamschutz*@oebb.at

Der insgesamt 7,8 Kilometer lange Abschnitt der Koralmbahn zwischen St. Andrä und Aich wird von einer Arbeitsgemeinschaft unter der technischen Federführung von Implenia realisiert.


Implenia ist das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen der Schweiz. Entstanden 2006 aus dem Zusammenschluss von Zschokke und Batigroup, blickt Implenia auf eine rund 150-jährige Bautradition zurück. Das Unternehmen fasst das Know-how aus den hochqualifizierten Sparten Modernisation & Development, Buildings, Tunnelling & Civil Engineering und den Flächen Schweiz sowie Norwegen unter einem Dach zu einem national und international agierenden Unternehmen zusammen. Mit seinem integrierten Businessmodell und den in allen Unternehmensbereichen tätigen Spezialisten ist Implenia in der Lage, ein Bauwerk über seinen gesamten Lebenszyklus zu begleiten – wirtschaftlich, integriert und kundennah. Dabei steht eine nachhaltige Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg sowie sozialer und ökologischer Verantwortung im Fokus.

Implenia mit Hauptsitz in Dietlikon bei Zürich beschäftigt derzeit über 6600 Mitarbeitende und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 3,1 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (IMPN, CH0023868554). Weitere Informationen unter www.implenia.com.