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Medienmitteilung

Auftrag über EUR 380 Mio. für neuen Albvorlandtunnel bei Stuttgart geht an Implenia

Grossauftrag für wichtigen Teilabschnitt (Los 2) der Bahnneubaustrecke Wendlingen-Ulm

Dietlikon, 21. Dezember 2015 – Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm wird der Stuttgarter Bahnknoten neu geordnet. Mit der rund 60 Kilometer langen Neubaustrecke Wendlingen-Ulm soll zudem ein schneller und komfortabler Weg über die Schwäbische Alb ermöglicht werden. Im Rahmen des Projekts wurde Implenia nun von der Deutschen Bahn mit dem Bau des Streckenabschnitts Albvorlandtunnel (Los 2) betraut. Dieser ist mit rund EUR 380 Mio. dotiert und wird im Sinne der „One Company“-Strategie unter Beteiligung der Spezialisten aus den Bereichen Tunnel-, Spezialtief- sowie Ingenieurbau ausgeführt.

Über die Hälfte der Strecke verläuft in Tunneln. Der grösste im Untergrund geführte Abschnitt ist der Albvorlandtunnel, der zwei rund acht Kilometer lange Tunnelröhren mit einem Durchmesser von rund elf Metern umfasst. Zudem gehören zum Baulos auch eine Anbindung an die Bahnstrecke Stuttgart-Tübingen (Kleine Wendlinger Kurve) und eine Güterzuganbindung. Beide entstehen am Westportal des Albvorlandtunnels. Mit der sogenannten Güterzuganbindung, zwei rund 170 Meter langen eingleisige Tunnel, erfolgt der Anschluss an die bestehende Neckartalbahn. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen bereits Anfang Januar 2016, der Baustart der Hauptbaumassnahmen ist im Sommer 2016 vorgesehen.

Der Auftragserfolg ist das Ergebnis eines koordinierten Efforts innerhalb der Gruppe und unterstreicht die Schlagkraft von Implenia in der Akquisition von Infrastruktur-Grossprojekten in Europa. So arbeitet Implenia derzeit etwa in Österreich an den Losen 1.1 und 2.1 des neuen Semmering-Basistunnels sowie an der Tunnelkette Granitztal. In Skandinavien hatte sich die Gruppe im Sommer den Grossauftrag für die neue Stadtumfahrung „Förbifart“ bei Stockholm gesichert.

Medienkontakt Implenia:

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Der Albvorlandtunnel entsteht unweit von Stuttgart bei Wendlingen / Kirchheim. Der Start der Hauptbaumassnahmen ist voraussichtlich im Sommer 2016. (Bild: Implenia)

 

Als Teil des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes „Magistrale für Europa“ ermöglicht die Neubau-Bahnstrecke Stuttgart-Ulm einen schnellen Weg über die Schwäbische Alb. Im Rahmen dieses Projekts wurde Implenia von der Deutschen Bahn mit dem Bau des Streckenabschnitts Albvorlandtunnel (Los 2) betraut (Bild: Deutsche Bahn AG)

 

Implenia ist das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen der Schweiz mit einer starken Stellung im deutschen, österreichischen und skandinavischen Infrastrukturmarkt. Entstanden 2006, blickt Implenia auf eine rund 150-jährige Bautradition zurück und fasst das Know-how aus hochqualifizierten Sparten- und Flächeneinheiten unter einem Dach zu einem gesamteuropäisch agierenden Unternehmen zusammen. Das integrierte Businessmodell und die in allen Bereichen des Bauens tätigen Spezialisten erlauben es der Gruppe, ein Bauwerk über seinen gesamten Lebenszyklus zu begleiten – wirtschaftlich, integriert und kundennah. Dabei steht eine nachhaltige Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg sowie sozialer und ökologischer Verantwortung im Fokus.

Implenia mit Hauptsitz in Dietlikon bei Zürich beschäftigt europaweit rund 8‘500 Personen und erzielte im Jahr 2014 einen Pro-forma Umsatz (inklusive ehemalige Bilfinger Construction GmbH) von rund 3,6 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (IMPN, CH0023868554). Weitere Informationen unter www.implenia.com.