
Menschen, die Zukunft verbinden
Tangenvika-Brücke, Norwegen. Ingenieurskunst über dem Mjøs.
20 Jahre Implenia, 160 Jahre Zukunft gestalten
Mein bester Implenia Moment
20 Jahre Implenia, 160 Jahre Geschichte – erzählt von den Menschen, die sie geprägt haben und prägen. Hier teilen aktuelle und ehemalige Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern, Funktionen und Generationen ihre persönlichen Highlights bei der Arbeit für Implenia oder eine der vielen Vorgängerfirmen: von grossen Projektmeilensteinen bis zu kleinen persönlichen Momenten, die zeigen, was das Unternehmen im Kern ausmacht.
Dominic Singer, Head Central Services ICE und Matthias Dalchow, Head PES Buildings Global, beide Schweiz
Seit über zehn Jahren treibt Implenia die Project Excellence und insbesondere Lean Construction und BIM voran. Zu Beginn steckten viele dieser Ansätze noch in den Kinderschuhen. Heute sind sie fester Bestandteil unserer Projekte und erlebbare Unternehmenskultur.
Mein bester Implenia Moment
Wenn ich heute sehe, wie selbstverständlich BIM auf unseren Projekten eingesetzt wird.

Mein bester Implenia Moment
Die Projekte zu sehen, in denen mit Lean-Methoden die Zusammenarbeit und finanziellen Ergebnisse verbessert wurden.

Dominics Reise bei Implenia begann mit dem Albvorlandtunnel, einem der ersten Projekte mit BIM-Anwendungen. «Schon als junger Ingenieur durfte ich viel Verantwortung übernehmen, neue Standards mitentwickeln und digitale Lösungen auf Grossprojekten vorantreiben», erzählt er. «Besonders prägend war für mich dabei die Hands-on-Mentalität, das Überwinden von Widerständen und die steile Lernkurve dieser Pionierzeit.» Seine Zeit bei Implenia würde er daher wie folgt beschreiben: «lehrreich, ambitioniert und von Begeisterung fürs Bauen geprägt.»
Matthias Einstieg bei Implenia erfolgte über ein Traineeprogramm im November 2014. Er war von Anfang an am Aufbau der Lean-Organisation beteiligt. «Viele Standards, Methoden und Ausbildungsprogramme, die wir damals angestossen und kontinuierlich entwickelt haben, sind heute fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Sie haben einen guten Stand erreicht, um unsere Projekte erfolgreicher zu machen», erklärt er. Seine Zeit bei Implenia in drei Worten? «fordernd, fördernd und motivierend.»
Dominic und Matthias sind sich einig: Über die vergangenen zehn Jahre war eine positive Transformation zu beobachten. Project Excellence ist heute fest in der Organisation verankert und leistet einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Projekte und Prozesse. Gleichzeitig begeistert beide nach wie vor die Zusammenarbeit mit engagierten Projektteams und die Möglichkeit, aus einer Supportorganisation heraus die Realisierung komplexer Bauwerke zu unterstützen. Der gemeinsame Antrieb, etwas Bleibendes für die Gesellschaft zu schaffen, ist bis heute ihre grösste Motivation.
Hans Exenberger, Tunnelbau-Ingenieur, Österreich, hat 2024 bei Implenia begonnen
Ich durfte als Praktikant neben meinem Doktoratsstudium beim Projekt Brenner Basistunnel einsteigen, das Potenzial für Digitalisierung analysieren und dann auch Massnahmen umsetzen – eine tolle erste Praxiserfahrung auf dieser gigantischen Baustelle. Das Ganze hat uns zu einem Vorzeigeprojekt gemacht, was Digitalisierung angeht. Unsere Methoden werden inzwischen bei neuen Projekten als Standardlösungen eingesetzt. Das macht mich schon ein bisschen stolz.
Mein bester Implenia Moment
Die Tunneldurchbrüche am Brenner mit der Tunnelbohrmaschine und der zweite Durchschlag im Sprengvortrieb.

Bei Implenia konnte ich nach Ende meiner Anstellung an der Universität direkt als Schichtbauleiter im Tunnelvortrieb einsteigen. Meine Highlights an dieser Stelle: die Tunneldurchbrüche im August und Oktober 2025 mit der Tunnelbohrmaschine und der zweite Durchschlag im Sprengvortrieb im Mai 2025.
Ich fahre immer noch jedes Mal mit einem Lächeln in diesen Tunnel hinein, weil mich das Bauwerk einfach fasziniert. Aber auch sonst bietet Implenia viele Möglichkeiten: Ich habe die interne Ausbildung als Lean Experte abgeschlossen und freue mich auf viele weitere spannende Erfahrungen und Projekte.
Makda Makonnen, Projektkauffrau, Deutschland, seit 2025 bei Implenia
Ich habe in München Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau studiert und wurde für ein Praktikum bei Implenia Schweden beim City Link Projekt fündig: fachlich spannend und mit der Chance, Auslandserfahrung zu sammeln. Später arbeitete ich neben dem Master als Werkstudentin in München. So bin ich Schritt für Schritt in die Baubranche hineingewachsen.
Mein bester Implenia Moment
Mein erstes Steuerungsmeeting: Es war, als würde ich nun mit am Tisch der Grossen sitzen.

Heute läuft bei mir alles Kaufmännische beim Projekt Fernwärme Hamburg zusammen: vom Einkauf über die Buchführung bis zum Reporting. Als in Hamburg eine Nachfolge gesucht wurde, fragte mich mein damaliger Vorgesetzter aus München, ob ich mir den Job zutraue. Diese Chance habe ich gepackt.
Einer meiner besten Implenia Momente war mein erstes Steuerungsmeeting in Hamburg. Als ich es vorbereiten und daran teilnehmen durfte, fühlte es sich an, als würde ich nun am «Tisch der Grossen» mitsitzen.
Für mich ist das ein toller Einstieg: Ich bekomme Einblicke in viele Bereiche, lerne viel und wurde offen aufgenommen. Mir war wichtig, meine Karriere in einem Unternehmen zu starten, das so viele Möglichkeiten bietet.
Philipp Schoch, CEO Wincasa, Schweiz, hat 2007 bei Wincasa begonnen
Seit ich 2007 im Center Management angefangen habe, durfte ich viele verschiedene Aufgaben und Führungsfunktionen übernehmen: vom Projektleiter über den Centerleiter im Sihlcity und die Leitung des Center- und Mixed-Use Site Managements bis zur Verantwortung für die gesamte Bewirtschaftung mit über 600 Mitarbeitenden. In dieser Zeit konnte ich neue Dienstleistungen aufbauen, grosse Transformations- und Digitalisierungsprojekte vorantreiben und die Entwicklung von Wincasa aktiv mitgestalten. Seit 2023 ist Wincasa Teil von Implenia – und damit Teil eines Unternehmens, das die Zukunft von Immobilien und Infrastruktur umfassend gestaltet.
Mein bester Implenia Moment
Als CEO die Chance zu bekommen, mit unseren Teams die Zukunft von Wincasa als Teil von Implenia zu gestalten.

Nach vielen Jahren und unterschiedlichen Stationen bei Wincasa im Juli 2025 die Verantwortung als CEO übernehmen zu dürfen, war für mich ein besonderer Moment. Nicht nur wegen der neuen Aufgabe, sondern weil ich unser Unternehmen aus vielen Perspektiven kenne und erlebt habe, wie sich unsere Branche, die Bedürfnisse unserer Kunden und die Erwartungen unserer Mitarbeitenden verändern.
Die Verbindung von Wincasa und Implenia bietet enormes Potenzial. Gemeinsam können wir Immobilien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg denken, voneinander lernen und neue Lösungen entwickeln. Mich motiviert, diese Chancen zusammen mit den Menschen bei Wincasa und Implenia zu nutzen, Veränderungen aktiv zu gestalten und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Sigrid Gunnemark, Projektleiterin Tunnelbau, Schweden, seit 2013 bei Implenia
Ich habe meine Karriere bei Implenia als Teilzeitstudentin begonnen. Heute bin ich Projektmanagerin für die Station Sofia in Stockholm, Teil eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte für die Zukunft Stockholms und die zweittiefste U-Bahn-Station der Welt.
Mein bester Implenia Moment
Ich leite ein Projekt, das die Stadt Stockholm langfristig prägen wird.

Mich begeistern die Grösse und Komplexität dieses Projekts ebenso wie die Möglichkeit, an etwas mitzuwirken, das die Stadt langfristig prägen wird. Besonders gefällt mir die Zusammenarbeit mit unserem starken Team vor Ort: Für mich sind die richtigen Menschen, Vertrauen und eine positive Kultur am Arbeitsplatz die wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg eines Projekts.
Ich bin auch ein bisschen stolz: nicht nur auf die erreichten Meilensteine, sondern auch darauf, wie wir gemeinsam Herausforderungen gemeistert haben. Vor allem aber schätze ich die Chancen, die mir Implenia über viele Jahre geboten hat. Spannende Projekte, kontinuierliche Entwicklungsmöglichkeiten und Menschen, die an mich geglaubt haben, haben meinen Weg geprägt. Heute motiviert mich der Gedanke, das Sofia-Projekt erfolgreich abzuschliessen und sagen zu können: Das haben wir gemeinsam wirklich gut gemacht.
Laurent Jarlégant, stellvertretender Geschäftsstellenleiter, Schweiz, hat 2012 bei Implenia begonnen
Ich bin 2012 als Projektleiter zu Implenia gekommen. Heute leite ich stellvertretend die Geschäftsstelle Genf in der Division Buildings. Mit rund 30 Mitarbeitenden begleite ich komplexe Neubauprojekte als General- und Totalunternehmer – nah an den Teams und an den Bedürfnissen unserer Kunden.
Mein bester Implenia Moment
Pont-Rouge ist mehr als ein Grossprojekt: Es zeigt, wie stark Implenia ist, wenn Kompetenzen gemeinsam wirken.

Die Erinnerung, die mich am stärksten prägt, ist das Projekt Pont-Rouge für die CFF/SBB, das ich von 2015 bis 2019 leiten durfte, eines der ersten grossen Projekte nach dem Modell «One Company» mit verschiedenen Produktionseinheiten und einem gemeinsamen Ziel. Dabei habe ich die Vielfalt der Berufe bei Implenia erlebt, die Herausforderungen der Teams besser verstanden und viele Beziehungen geknüpft. Gemeinsam haben wir Lösungen gefunden, Schwierigkeiten überwunden und das Projekt vorangebracht. Über den technischen Erfolg hinaus bleibt Pont-Rouge für mich vor allem als echte menschliche Erfahrung in Erinnerung.
Für mich zeigt dieser Moment, worin die Stärke von Implenia liegt: Wenn Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahrungen und Perspektiven an einem Strang ziehen, entstehen Lösungen, die sonst nicht möglich wären. Zusammenarbeit, Respekt und die gemeinsame Suche nach dem besten Weg machen grosse Projekte möglich – und bringen uns als Teams und Unternehmen weiter.
Maria Anagnou, Business Development, Deutschland, hat 2020 bei Implenia begonnen
Ich leite das Business Development für Deutschland und durfte die Gesamtverantwortung für unseren Wettbewerbsbeitrag für den Deutschen Baupreis 2024 übernehmen. Das Spannende war dabei nicht, einzelne Erfolge zu dokumentieren, sondern die DNA von Implenia sichtbar zu machen.
Mein bester Implenia Moment
Platz 1 für Implenia als innovatives Unternehmen beim Deutschen Baupreis 2024.

Der Deutsche Baupreis war für mich dabei weit mehr als ein Wettbewerb. Er betrachtet ein Unternehmen in seiner Gesamtheit: Führung, Kultur, Innovationskraft, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung, Projektabwicklung – und die Fähigkeit, Menschen hinter einer gemeinsamen Vision zu vereinen. Dass wir mit Platz 1 als innovatives Bauunternehmen (über 500 Mitarbeitende) ausgezeichnet wurden, war deshalb eine Bestätigung dafür, dass Exzellenz nicht in einzelnen Disziplinen entsteht, sondern im Zusammenspiel des Ganzen.
Im Bauwesen sprechen wir oft über Gebäude, tatsächlich bauen wir aber Systeme aus Menschen, Prozessen, Technologien und Ideen. Erst wenn all diese Elemente ineinandergreifen, entstehen Projekte, die Bestand haben. Bauen ist deshalb für mich immer ein Blick in die Zukunft. Mich begleitet dabei der griechische Gedanke der «Arete»: der Anspruch, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Genau das verbinde ich mit Implenia: Menschen mit Anspruch, die Dinge hinterfragen, neue Wege gehen und Zukunft aktiv gestalten. Wachstum ist für mich dabei nicht das Ziel, sondern die Konsequenz, wenn wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und somit morgen noch besser werden als wir es gestern waren.
Trond Mjanger, Angebotsleiter, Norwegen, hat 1995 bei Mika begonnen
Ich habe 1995 bei Mika begonnen, das später Teil von Betonmast und seit 2011 von Implenia wurde. Als Experte für komplexe Infrastruktur hat Implenia Norwegen viele erfolgreiche Projekte realisiert, auf die wir stolz sind. Hier nur zwei Beispiele:
Mein bester Implenia Moment
Wir haben 2,85 Mio. Arbeitsstunden ohne einen einzigen verletzungsbedingten Ausfall erreicht.

Ob beim Strassenprojekt Rådal–Nordås–Flyplassvegen bei Bergen oder beim U-Bahn-Abschnitt Skøyen–Vækerø in Oslo: Beide Projekte verlangten technische Präzision, starke Koordination und konsequentes Sicherheitsmanagement. Trotz komplexem Verkehrsmanagement und hohen Anforderungen konnten wir sie termingerecht übergeben, finanziell erfolgreich abschliessen und starke Kundenbeziehungen aufbauen. Besonders stolz bin ich auf 2,85 Mio. Arbeitsstunden in diesen Projekten ohne verletzungsbedingten Ausfall.
Projekte zu gewinnen und erfolgreich umzusetzen, ist zentral für uns. Dafür streben wir nach Qualität und guten Ergebnissen – schon vom Angebot an. Darum muss das Projektteam verstehen, wie geplant und budgetiert wurde. Diese enge Verbindung bedeutet, dass wir unsere Projekte nie ganz loslassen. Zu sehen, wie sie erfolgreich werden, macht mich stolz – und wenn Unterstützung gebraucht wird, helfen wir gerne bei Lösungen.
Yves Serventi, Leiter VDC & BIM, Schweiz, hat 2020 bei Implenia begonnen
Ich habe 2020 bei Implenia begonnen und bin seit 2025 nach einer Unterbrechung von etwas mehr als zwei Jahren zurück. Heute verantworte ich die Weiterentwicklung und Umsetzung digitaler Arbeitsmethoden und BIM-Prozesse in unseren Projekten für den Bereich GU/TU Zürich und für die Modernisierung in der Deutschschweiz.
Mein bester Implenia Moment
Als die ersten beiden ‘Planhüsli’ aus Frankreich geliefert wurden – obwohl wir sie am Hauptsitz fast nicht ausladen konnten.

Besonders gern erinnere ich mich an den Moment am alten Implenia-Hauptsitz, als die ersten beiden «Planhüsli» aus Frankreich geliefert wurden, ein innovatives Konzept für die digitale Baustellen- und Projektorganisation. Die Lieferung verlief nicht ganz wie geplant: Am Hauptsitz gab es keine geeignete Rampe zum Abladen. Im Team fanden wir dann doch eine Lösung. Dieser Moment hat gezeigt, wie neue Ideen oft mit praktischen Herausforderungen verbunden sind und wie wichtig Teamwork dabei ist.
Für mich steht diese Erinnerung sinnbildlich für Implenia: Wir sind innovativ, offen für neue Ideen und bereit, neue Wege zu gehen. Gleichzeitig zeigt sie, dass Erfolg nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich ist. Wie auf unseren Projekten sind wir auch bei Innovationen auf starke Partner, Lieferanten und Subunternehmer angewiesen.
Rolf Egli, pensionierter Bauingenieur, Schweiz, hat 1967 bei Locher & Cie begonnen
In meiner Laufbahn habe ich mehrere Unternehmenszusammenschlüsse miterlebt: von Locher & Cie über Zschokke-Locher und Zschokke Bau bis hin zur Gründung von Implenia. Über all die Jahre und Fusionen hinweg bin ich aber im Kern derselben Unternehmung verbunden geblieben.
Mein bester Moment
Als der Frostkörper bei der Unterquerung der Limmat sicher geschlossen war und der Tunnel ausgebrochen werden konnte.

Nach meinem ETH-Abschluss begann ich 1967 bei Locher & Cie in Zürich – zunächst im Ingenieurbüro, bald aber auf der Baustelle, im Pipeline- und Wasserbau und schliesslich im Tunnelbau.
Besonders geprägt hat mich die Unterquerung der Limmat für die Zürcher S-Bahn. Als Baustellenchef war ich für ein technisch anspruchsvolles Teilstück mitverantwortlich, das im Gefrierverfahren gebaut wurde. Nach zahlreicher Zusatzmassnahmen und vielen Unsicherheiten kam 1985 der Moment, in dem klar war: Der Frostkörper ist sicher geschlossen und stark genug, dass der Tunnel ausgebrochen werden kann. Das war ein Moment grosser Erleichterung und Freude.
Ebenso geblieben ist mir der erfolgreiche Abschluss des Totalunternehmerprojekts der Bahntechnik am Lötschberg-Basistunnel im Jahr 2007 – termingerecht, im Kostenrahmen und möglich dank starker Zusammenarbeit im Team und mit dem Bauherrn.
Georgiana Noureanu Bucur, Tunnelbauingenieurin Frankreich, hat 2024 bei Implenia begonnen
Ich arbeitet seit 2024 als Verantwortliche Ausführungsplanung und BIM für das Projekt TELT Mont-Cenis-Basistunnel CO08 und verantworte dort sämtliche Ausführungsstudien.
Mein bester Implenia Moment
Ich habe bei diesem Projekt das Gefühl, an etwas mitzuwirken, was überdauern wird.

An einem der tiefsten Tunnel der Welt mitzuarbeiten, ist für mich etwas ganz Besonderes. Beim TELT Mont-Cenis-Basistunnel kann ich meine internationale Laufbahn fortsetzen und jeden Tag an Aufgaben wachsen, die technisch wie menschlich herausfordernd sind: hoher Gebirgsdruck, komplexe Geologie, unterschiedliche Vortriebsmethoden und unzählige Schnittstellen. Kein Tag gleicht dem anderen – genau das macht diese Arbeit so bereichernd.
Als Verantwortliche für Ausführungsplanung und BIM habe ich den Überblick über viele Gewerke, Pläne und Nachweise. Meine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Studien den Kundenanforderungen entsprechen, in der Produktion umsetzbar sind und Bauwerke entstehen, die auf 120 Jahre Lebensdauer ausgelegt sind. Das verlangt Präzision, Vielseitigkeit und Koordination – und gibt mir das Gefühl, an etwas Dauerhaftem mitzuwirken.
Sadat Lataj, Projektleiter Strassenbau, Schweiz, hat 2022 bei Implenia begonnen
Ich bin Projektleiter bei Implenia, und verantworte mit meinem Team die Instandsetzung der beiden Röhren des Gubristtunnels, einer der wichtigsten Verkehrsachsen im Raum Zürich.
Mein bester Implenia Moment
Durch die vorausschauende Planung arbeiten wir nicht nur schneller, sondern auch besser.

Aktuell sanieren wir die zweite Röhre des Tunnels und liegen bereits mehrere Wochen vor dem Zeitplan – wie schon bei der ersten Röhre, die wir deutlich früher abschliessen konnten. Besonders stolz bin ich darauf, wie wir dieses komplexe Projekt organisiert haben: Bis zu 170 Mitarbeitende arbeiten im Zweischichtbetrieb auf engstem Raum und unter hohem Termindruck. Damit alles reibungslos läuft, setzen wir konsequent auf Lean Construction. Gemeinsam planen, takten und stimmen wir die Abläufe so ab, dass jeder seinen Beitrag kennt.
Diese vorausschauende Planung macht uns nicht nur schneller, sondern auch besser: Wir vermeiden Fehler, reduzieren Verschwendung und schaffen ruhigere, effizientere Abläufe. So kommt viel weniger Stress auf, die Arbeit wird in der geplanten Zeit erledigt – und wir alle können am Abend zufrieden heimgehen und unsere Familien und die Freizeit geniessen. Gemeinsam lassen sich Herausforderungen meistern und neue Lösungen erfolgreich umsetzen.
Anita Läderach, HR, Schweiz, hat 1990 bei STUAG begonnen
Ich habe 1990 bei der STUAG begonnen, 1996 die Fusion zur Batigroup erlebt und bin seit dem Zusammenschluss 2006 bei Implenia. Während meiner Laufbahn war ich neben HR-Aufgaben in diversen administrativen Bereichen tätig und habe bei Implenia zur HR-Abteilung gewechselt.
Mein bester Implenia Moment
Die Begegnungen mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen – mit ehrlichen, spontanen und humorvollen Persönlichkeiten.

Meine besten Implenia Momente waren die Begegnungen mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen – mit ehrlichen, spontanen, direkten und humorvollen Persönlichkeiten. Gerade in einer damals stark männlich geprägten Arbeitswelt musste ich mich zu Beginn stärker behaupten. Umso schöner ist es, heute zu erleben, dass meine Meinung und meine Leistung zählen.
Auch das HR hat sich in dieser Zeit verändert: Aus administrativer Unterstützung wurde eine Rolle, die das Business begleitet und den Menschen im Unternehmen zur Seite steht. Besonders schön sieht man das auch an den Lernenden, die ich beim Start in die Berufslaufbahn begleiten darf: Es macht Freude, ihre Entwicklung zu beobachten.
Veränderungen waren für mich immer Teil des Weges – ob der Aufbau von Implenia Österreich in Salzburg oder die Übernahme von Bilfinger Construction. Wichtig war und ist, offen zu bleiben, Chancen zu nutzen und Herausforderungen anzunehmen.
History-Stories
Im Laufe des ganzen Jubiläumsjahres wird der Inhalt erweitert
Für mehr Informationen über die Wurzeln von Implenia, und darüber, wie Implenia die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Schweiz und vieler weiterer Länder geprägt hat und prägt:









