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Ingenieurbau,
Brückenbau

Implenia startet Ersatzneubau Mainbrücke Marktbreit

Von links: Prof. Dr. Wolfgang Wüst (Ministerialdirigent im Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Ulrich Lange, MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr), Dirk Brandenburger (Geschäftsführer Technik der Autobahn GmbH des Bundes), Thomas Pfeifer (Direktor der Niederlassung Nordbayern der Autobahn GmbH des Bundes) (Bild: ©Implenia)

Feierlicher Spatenstich für 925 m lange neue Mainquerung der Autobahn A7 | Planung und Ausführung mit BIM | Bau unter laufendem Verkehr bis voraussichtlich 2033 | Entlastung für wichtige Nord-Südverkehrsachse

Glattpark (Opfikon), 28. April 2026 – Mit dem heutigen Spatenstich fällt der offizielle Startschuss für den Abbruch und den Ersatzneubau der Mainbrücke Marktbreit auf der Autobahn A7. Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes realisiert Implenia das Projekt als technischer Federführer in einer Arbeitsgemeinschaft mit Plauen Stahl Technologie; beide Partner halten je einen Anteil von rund 50%. Der Ersatzneubau trägt dem zunehmenden Verkehrsaufkommen auf der A7 Rechnung – insbesondere dem Güter- und Schwerlastverkehr – und stärkt damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen Deutschlands.

Der Spatenstich wurde in Anwesenheit von Vertretern der Bauherrschaft und Politik, darunter Ulrich Lange, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, feierlich begangen. 

«Mit dem Ersatzneubau der Mainbrücke Marktbreit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit der Autobahn A7. Wir freuen uns, zur erfolgreichen Realisierung dieses anspruchsvollen Projekts unsere langjährige Erfahrung und umfassende Kompetenz im Brückenbau einzubringen», sagte Henning Schrewe, Head ICS Deutschland von Implenia, vor Ort.

Die neue Mainbrücke wird als Stahlverbund-Hohlkasten im Taktschiebeverfahren gebaut. Sie weist eine Gesamtlänge von rund 925 m und eine Breite von 31 m auf. Bereits die Entwurfs- und Ausschreibungsplanung wurde mit Building Information Modelling (BIM) erstellt; diese Methode kommt auch in der Ausführungsplanung zum Einsatz. Nach Fertigstellung übergibt die Arbeitsgemeinschaft dem Auftraggeber einen vollständigen «digitalen Zwilling» der Brücke.

Die Bauarbeiten erfolgen bei laufendem Verkehr, um Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Dies stellt hohe Anforderungen an die Baulogistik. Die ersten vorbereitenden Arbeiten erfolgten im Herbst 2025; die Fertigstellung ist bis voraussichtlich 2034 geplant. Implenia setzt bei diesem Infrastrukturprojekt ausgewiesene Kompetenz im Brückenbau sowie in der digitalen Planung und Umsetzung komplexer Bauvorhaben ein.