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Tunnelbau,
Medienmitteilung

Start der Bauarbeiten für Tunnelkette Granitztal

Im österreichischen Lavanttal fiel heute vor rund 250 Gästen der Startschuss für die Bauarbeiten | Arbeitsgemeinschaft unter technischer Federführung von Implenia erstellt bis 2020 das 7,8 Kilometer lange Baulos

Dietlikon, 24. April 2015 – Am Nordportal nahe St. Andrä begingen heute Mittag rund 250 geladene Gäste mit dem Tunnelanschlag feierlich den Start der Bauarbeiten. In einer moderierten Gesprächsrunde würdigten Alois Stöger, österreichischer Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, sowie Christian Späth, Geschäftsführer Implenia Österreich, die Wichtigkeit des Bauvorhabens. So ist die 130 Kilometer lange Koralmbahn das derzeit grösste Projekt zum Ausbau des österreichischen Eisenbahnnetzes. Diese soll ab 2023 erstmals eine direkte Verbindung der Zentren Graz und Klagenfurt ermöglichen. Eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Implenia und Hochtief Infrastructure hatte sich Ende 2014 den Grossauftrag zur Realisierung des insgesamt 7,8 Kilometer langen Abschnitts zwischen St. Andrä und Aich gesichert. Das Volumen des Auftrags beträgt rund EUR 140 Mio. (Anteil Implenia 50%). Bauherrin ist die für die Losvergabe zuständige ÖBB-Infrastruktur AG. Die technische Federführung für den Bau liegt bei Implenia.

Nach Andacht, Segnung und Mineurspruch wurden an der Ortsbrust die Tunnelarbeiten für die Tunnelkette Granitztal aufgenommen. Die Tunnelpatin löste dazu gegen 12 Uhr eine symbolische Baggerbewegung aus. Mineure bedankten sich bei der Tunnelpatin mit einem Blumenstrauss. Der Bauabschnitt wird zum grössten Teil in Tunnelbauweise erstellt. In geschlossener Bauweise findet der Vortrieb des Tunnels Deutsch-Grutschen (ca. 2,6 Kilometer) und des Tunnels Langer Berg (ca. 2,9 Kilometer) statt. Der zwischen den Röhren liegende Abschnitt (ca. 0,6 Kilometer) wird in offener Bauweise erstellt. Dabei muss auch der Granitzbach überbrückt werden. Die weiteren Massnahmen umfassen Wasser-, Landschafts-, Strassen-, Leitungs- und Materialeinbauarbeiten. Im April 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Mit der Übernahme von Bilfinger Construction hat Implenia jüngst ihr Infrastrukturgeschäft in Europa gestärkt. „Der Zuschlag für die Realisierung der Tunnelkette Granitztal ist ein Beispiel für die erfolgreiche Nutzung des Megatrends Infrastruktur. Wir freuen uns ausserordentlich, dass Implenia dieses zukunftsträchtige Bauprojekt für ÖBB realisieren darf“, sagt Implenia-CEO Anton Affentranger.

Der insgesamt 7,8 Kilometer lange Abschnitt der Koralmbahn zwischen St. Andrä und Aich wird von einer Arbeitsgemeinschaft unter der technischen Federführung von Implenia realisiert.

Medienkontakt Implenia:

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Implenia ist das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen der Schweiz. Entstanden 2006 aus dem Zusammenschluss von Zschokke und Batigroup, blickt Implenia auf eine rund 150-jährige Bautradition zurück. Implenia fasst das Know-how aus den hochqualifizierten Sparten Modernisation & Development, Buildings, Tunnelling & Civil Engineering und den Flächen Schweiz sowie Norwegen unter einem Dach zu einem national und international agierenden Unternehmen zusammen. Das integrierte Businessmodell und die in allen Unternehmensbereichen tätigen Spezialisten erlauben es der Gruppe, ein Bauwerk über seinen gesamten Lebenszyklus zu begleiten – wirtschaftlich, integriert und kundennah. Dabei steht eine nachhaltige Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg sowie sozialer und ökologischer Verantwortung im Fokus. Mit Bilfinger Construction verfügt Implenia in den Märkten Deutschland, Österreich und Skandinavien über eine starke Plattform zur Nutzung des Megatrends Infrastruktur.

Implenia mit Hauptsitz in Dietlikon bei Zürich beschäftigt rund 8500 Personen und erzielte im Jahr 2014 einen Pro-forma Umsatz (inklusive Bilfinger Construction) von rund 3,6 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (IMPN, CH0023868554). Weitere Informationen unter www.implenia.com.